An welchen Stränden du diesen Sommer deine Bademode ausführen solltest – Teil 1

Der Winter ist endgültig vorbei und wir können aufatmen. Nicht mehr lang und die sommerliche Urlaubssaison beginnt. Doch bei diesem Thema stellt sich jedes Jahr die selbe Frage: wohin soll ich eigentlich in den Urlaub fahren? Da im Sommer besonders die Baderegionen gefragt sind, ist es der ideale Zeitpunkt, um die neuen Bikinis und Zweiteiler vorzuführen. Doch welche Bademode passt an welchen Strand? In diesem Artikel, wollen wir euch einen kleinen Überblick bieten.

Designer Badehosen

Rio de Janeiro – die Copacabana

Es gibt wohl kaum einen berühmteren Strand als den an der Copacabana. Es wird zwar viel von der schrecklichen Kriminalität Rios gesprochen (und es gibt sie zweifelsohne), doch wer schon einmal an den weißen Stränden der Stadt lag und ein kühles Eis gegessen hat, der wird einen anderen Eindruck gewonnen haben. Die Bademode, die an der Copacabana angesagt ist, folgt definitiv dem Motto, dass weniger mehr ist. Micro-Bikinis sind gerade super angesagt und eigentlich ein Widerspruch zur sonst so katholischen Moral im Land – immerhin verdeckt ein Micro-Bikini gerade so die Brustwarzen und den Schamhügel. Doch die Auseinandersetzung zwischen südlicher Lebensweise und Moral scheint zu Gunsten der legeren Lebensführung auszufallen – zumindest bei der Jugend von Rio. Wer noch nicht in Rio war, dem sei ein Besuch der Stadt und der Strände dringend angeraten – vielleicht ja sogar zur Fußball WM im nächsten Jahr.

Die Strände von Cannes und Nizza

Cannes und Nizza sind sehr beliebte Urlaubsziele, die vor allem durch den englischen Geldadel bekannt wurden. Über die Jahrhundertwende investierten viele steinreiche Briten Geld an der Cote d`Azure und die Region entwickelte sich zum Touristenmagneten mit großartigen Hotels und einer fantastischen Infrastruktur. Nicht zuletzt die wunderschönen Strände der Region sind es, die Cannes und Nizza so beliebt machen. Das türkisblaue Wasser und das angenehme Klima ziehen jeden in ihren Bann. Doch die beiden Städte sind nicht nur schön, sondern auch teuer. Cannes ist ein beliebter Anlaufpunkt der Schönen und Reichen und wer sich in den Jachthafen von Antibes verirrt, der kann dort schon einmal die Boote von Milliardären wie Roman Abramovic bestaunen. Das schlägt sich natürlich auch in der Bademode nieder. An den Stränden sieht man immer das Neuste aus den aktuellen Bademodekollektionen der internationalen Designer. Wer in die Region reist, der sollte also modisch up-to-date sein und die besten Teile eingepackt haben.

S’Arenal: Der Ballermann

Mallorca wird gern als das siebzehnte deutsche Bundesland bezeichnet. Und in der Tat: wer nach Palma reist, der bekommt sofort den Eindruck, auf einem wärmeren und besseren Usedom angekommen zu sein. Ein Grund vieler junger Touristen nach Mallorca zu kommen, ist und bleibt der Ballermann. An diesem Strandabschnitt wird gefeiert ohne Ende. Meist freuen sich deutsche Schlagersternchen in den Biergetränkten Diskos von El Arenal ihrer ersten großen Erfolge. Hier treffen sich jedes Jahr die Liebhaber von Badehose und Baccardi, um eine Auszeit von der Arbeit im kalten Deutschland zu nehmen. Neben dicken Bierbäuchen, sieht man am sogenannten Ballermann 6 aber auch kurze Bikinihöschen und aufgeblasene Silikonbrüste. Der Ballermann bietet einen tollen Querschnitt durch die Gesellschaft und es ist auch nüchtern ganz interessant, sich anzuschauen, wie Menschen aller Couleur zusammen Party machen. Die Bademode ist am Ballermann kein großes Thema. Hier darf getragen werden, was angenehm ist oder gerade im Schrank gefunden wurde. Das kann natürlich auch ganz unangenehme Formen annehmen: fettleibige Herren mit Goldketten und Herrentangas sind zwar noch das größere Übel, allerdings schafft es wirklich niemand, sich diesen Look schön zu saufen – 10 Liter Sangria-Eimer hin oder her.